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Retention Management: So binden Sie Ihre Mitarbeiter

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Inhaltsverzeichnis

Die Ansprüche, die Mitarbeiter heutzutage an das Unternehmen, für das sie tätig sind, stellen, sind teilweise hoch. Hierbei zeigt sich einmal mehr, dass es etlichen Arbeitnehmern nicht zwangsläufig um ein hohes Gehalt geht. Stattdessen gibt es viele weitere Faktoren, die die Bindung zwischen Mitarbeiter und Firma vertiefen können. 

Ein Detail, das dabei eine besonders wichtige Rolle spielt, ist das sogenannte „Retention Management“. Dieses setzt sich immer wieder aufs Neue mit der Frage „Wie kann ich meine Mitarbeiter glücklich machen und über einen langen Zeitraum an mich binden?“ auseinander.

Die folgenden Abschnitte gehen ein wenig genauer auf dieses spannende Thema ein, das nicht nur für grosse Unternehmen, sondern auch für kleinere Betriebe relevant wird. Immerhin haben viele Menschen heutzutage die Möglichkeit, sich den Betrieb, für den sie tätig sein möchten, auszusuchen. Daher ist es umso wichtiger, sich als potenzielle Arbeitgeber aus der Masse hervorzuheben. 

Aber wie? Der Wunsch nach einer engen Mitarbeiterbindung lässt sich auf unterschiedlichen Wegen realisieren. Besonders überzeugend ist in der Regel eine Kombination aus Authentizität und Extras, die Wertschätzung und Kommunikation auf Augenhöhe in den Fokus rücken.

Deshalb ist Retention Management für Ihr Unternehmen wichtig 

Haben Sie in der Vergangenheit auch öfter den Satz „Es ist schwer, gute Leute zu finden“ gehört? Haben sie ihn sogar selbst ausgesprochen? Fest steht, dass Statements wie diese gut zusammenfassen, worum es beim Retention Management geht. In einer Zeit, in der viele Unternehmen nach Fachkräften suchen, zeigt sich einmal mehr, wie begehrt diese sind. 

Und wer es einmal geschafft hat, einen Experten in einem bestimmten Bereich einzustellen, möchte diesen selbstverständlich nicht allzu schnell gehen lassen. Das Ziel eines umfassenden Retention Managements ist es, durch unterschiedliche Massnahmen dafür zu sorgen, dass gute Mitarbeiter überhaupt nicht erst auf die Idee kommen, sich in einem anderen Unternehmen zu bewerben. Vielmehr gilt es, eine Art von Mitarbeiterbindung zu erzeugen, die die Fluktuationsquote so niedrig wie möglich hält. Hieraus ergeben sich noch weitere Vorteile:

  1. Wenn es Ihnen gelungen ist, Ihre Mitarbeiter an sich zu binden, können sie mitunter hohe Kosten sparen. Immerhin sind Neueinstellungen so gut wie immer mit viel Zeit und Mühe verbunden. Umso besser, wenn Sie sich darauf verlassen können, dass Ihnen Ihre bereits eingearbeiteten Teammitglieder treu bleiben.
  2. Eine niedrige Fluktuationsrate kann sich positiv auf das Image eines Unternehmens auswirken. Umgekehrt dürften zahlreiche Bewerber und Kunden skeptisch werden, wenn bekannt ist, dass in den einzelnen Abteilungen eines Betriebes ein reges „Kommen und Gehen“ herrscht.
  3. Zu guter Letzt sorgt Retention Management dafür, dass die Mitarbeiter gemeinsam mit dem Unternehmen, für das sie tätig sind, wachsen können. Hieraus ergibt sich häufig eine besondere Beziehung, die manchmal sogar bis zum Eintritt in den Ruhestand andauert. 

Das perfekte Retention Management: So gehen Sie vor

Sie haben sich in der Vergangenheit noch nicht mit Mitarbeiter Retention beziehungsweise mit Employee Retention auseinandergesetzt? Kein Problem! Selbstverständlich können Sie hier auch ein wenig „nacharbeiten“. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, die Mitarbeiterbindung in Ihrem Unternehmen zu bewerten und bei Bedarf noch weiter auszubauen. 

Tipp Nr. 1: Eine Analyse des Ist-Zustandes

Wenn Sie sich vorgenommen haben, in Zukunft ein wenig mehr Zeit in Ihr Retention Management zu investieren, ist es im ersten Schritt wichtig, sich mit dem aktuellen Status Quo zu befassen. Die Frage „Wo stehe ich?“ bildet die Basis für alle weiteren Schritte. Nehmen Sie sich dementsprechend ein wenig Zeit, um herauszufinden, wie hoch Ihre Fluktuationsquote aktuell ist und ob Sie eventuell bereits unter einem Mangel an Fachkräften leiden. 

Welche Rolle spielen hierbei Ihre aktuellen Mitarbeiter? Sind sie ausreichend qualifiziert, um die entsprechenden Aufgaben übernehmen zu können? Oder sind weitere Schulungen nötig, damit einem möglichst hohen Qualitätsstandard der Endergebnisse nichts im Wege steht?

Je mehr Zeit Sie sich nehmen, um die unterschiedlichen Bereiche zu untersuchen, desto besser. Denn: Ob ein Mitarbeiter in einem Unternehmen zufrieden ist oder nicht, ist von mehreren Faktoren abhängig. Dementsprechend kann es nicht schaden, gezielt nachzufragen, um herauszufinden, was denjenigen, die für Sie arbeiten, noch zu ihrem beruflichen Glück fehlt. Dokumentieren Sie die entsprechenden Ergebnisse und werten Sie diese aus. 

Tipp Nr. 2: Setzen Sie sich realistische Ziele

Nach einer eingehenden Analyse des Ist-Zustandes ist es an der Zeit, sich realistische Ziele zu setzen. Denn: Nur dann, wenn Sie genau wissen, was Sie erreichen möchten, können Sie besagte Ziele auch verfolgen. Ein typisches Beispiel: Der Vorsatz „Ich möchte, dass meine Mitarbeiter zufriedener sind!“ ist zwar löblich, jedoch im Endergebnis nicht messbar. Alternativ können Sie sich vornehmen, ihre Fluktuationsrate um 3 % zu senken oder bei der nächsten Mitarbeiterbefragung um „X Punkte“ besser abzuschneiden.

Gleichzeitig gilt es, sich von der Vorstellung zu verabschieden, dass es möglich sein könnte, wirklich jeden Mitarbeiter zufriedenzustellen. Denn: Jeder definiert seine Vorstellungen vom „perfekten Traumjob“ anders. Ziel sollte es dementsprechend sein, den Grossteil der Mitarbeiter zu überzeugen, jedoch jedem das Gefühl zu geben, gehört zu werden.

Tipp Nr. 3: Analysieren Sie das Endergebnis

Sie haben sich ein Ziel gesetzt und dieses verfolgt. Nun ist es an der Zeit, herauszufinden, ob sich ihre Bemühungen ausgezahlt haben. Die Optionen, die Ihnen im Rahmen einer Analyse des Endergebnisses zur Verfügung stehen, sind vergleichsweise umfangreich. Wie wäre es zum Beispiel mit einer erneuten Mitarbeiterbefragung, bei der Sie in Erfahrung bringen, ob es in den Augen der Mitarbeiter in letzter Zeit Verbesserungen gab? Oft hilft, je nach Zielsetzung, auch ein Blick auf einschlägige Statistiken rund um Fluktuation und Co., um herauszufinden, ob sich mittlerweile mehr Mitarbeiter mit dem Unternehmen verbunden fühlen, als es noch vor ein paar Wochen der Fall war. 

Die Tragweite abschliessender Analysen wird leider im Alltag immer wieder unterschätzt. Dabei wäre es doch schade, im ersten Schritt herauszufinden, wo sich Optimierungspotenzial verbirgt, und dieses dann nicht zu nutzen, oder? 

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Von Dennis Todesco

Marketing Manager

Dennis Todesco ist unser Meister der Gelassenheit, die Ruhe selbst, der Denker. So teilt er selten viel über sich und ist stets ein interessierter Zuhörer. Aber die Stille ist nur der halbe Dennis. In seinem Inneren brodelt seine Leidenschaft für Rennsport und Downhillfahren. Auch ist der ruhige Enthusiast ausgestattet mit scharfem Verstand, mit einem Master in Businessadministration und unaufhaltsamer Begeisterung und Einsatzbereitschaft für seine Arbeit. Wenn er etwas beginnt, kommt Gutes dabei heraus.

Autor von 93 Artikeln
Dennis Todesco

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